Bund fördert Lüdenhausen mit 75.000 Euro

Kalletal-Lüdenhausen. 75.000 Euro der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BuLE) fließen in den Ortsteil Lüdenhausen. Bürgermeister Mario Hecker hat jetzt die Förderzusage aus Bonn erhalten, wie es in einer Pressemitteilung heißt.


Freuen sich: Cajus Caesar (MdB), Johannes Rosenhäger (Seniorenresidenz Die Rose), Mario Hecker (Bürgermeister), Martin Bröker (Soziale Altendienste Lippe e. V.), Borris Ortmeier (Gemeinde Kalletal), Lars Brakhage (Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen). (© Privat)

Die BuLe fördert Modelvorhaben zur sozialen Dorfentwicklung. Die Kalletaler beantragten erfolgreich Unterstützung mit einem Projekt zur Dorfentwicklung. Ein Arbeitskreis mit Vertretern der beiden Alten- und Pflegeeinrichtungen in Lüdenhausen, den Sozialen Altendiensten Lippe und der Seniorenresidenz „Die Rose“, dem Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft, Lars Brakhage, sowie Bürgermeister Mario Hecker und Borris Ortmeier von der Gemeinde Kalletal entwickelte Ideen für die Zukunftsfähigkeit des Ortes.

Hinter dem Projekttitel „Zukunft Lüdenhausen“ verberge sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Ansätzen für die „Soziale Dorfentwicklung“ in dem Ort, heißt es weiter. Neben dem Thema Mobilität soll es um die Versorgungsfunktion Lüdenhausens sowie eine mobile Seniorenberatung gehen. Ein virtuelles Dorfinfoportal soll alle Projektbausteine miteinander verbinden. 2015 wurde in Lüdenhausen das Elektro-Dorfauto getestet. Aus den Fördermitteln soll unter anderem ein eigenes E-Auto für das Dorf angeschafft werden und dauerhaft zur Verfügung stehen.
Unterstützung für „Zukunft Lüdenhausen“ kam den Angaben zufolge vom heimischen Bundestagsabgeordneten Cajus Caesar (CDU). Dieser habe sich persönlich gegenüber der BuLE sowie dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Berlin für die Berücksichtigung des Projektes eingesetzt.

Die nächsten Schritte: Das Projektkonzept sieht laut der Pressemitteilung vor, dass es begleitende Gespräche mit Bürgern zum Thema „Soziale Dorfentwicklung“ geben wird. In einem weiteren Schritt sollen Bürgerdialoge vorbereitet werden. Das Projekt soll im zweiten Halbjahr 2016 starten und hat eine geplante Laufzeit von rund zwei Jahren.

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