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Neuigkeiten, Aktuelles, ArchivAuf
diesen Seiten können Sie Neuigkeiten und Aktuelles aus Lüdenhausen
nachlesen. Übersicht: (bitte gewünschten Bericht anklicken)
Da kommt Freude auf: Wenn ein Fahrzeug im Wert von knapp 300 000 Euro seinem Besitzer übergeben wird, dann ist es nur verständlich, dass der Schlüssel beim offiziellen Festakt durch mehrere Hände geht. Gestern Abend hat die Löschgruppe Lüdenhausen der Freiwilligen Feuerwehr Kalletal ihr neues LF 20/16 erhalten, und im Blickpunkt standen dabei (von links) Wehrführer Udo Knaup, Bürgermeister Andreas Karger, Torsten Wandel vom Hersteller „Magirus“, Lüdenhausens Maschinist Sven König, der Kalletaler Feuerwehr-Fuhrparkleiter Michael Grüttemeier und Lüdenhausens Löschzugführer Jörg Mendel. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Verwaltung, Politik und öffentlichem Leben sagte Udo Knaup: „Das ist schon ein historischer Moment. Denn das letzte Fahrzeug, das in Lüdenhausen übergeben wurde, war ein Opel-Blitz im Jahr 1973.“ Seit dieser Zeit hat sich in Ausstattung und Technik von Feuerwehrwagen viel verändert – das neue Lüdenhauser Gefährt hat zum Beispiel 290 PS, ein Acht-Gang-Getriebe, einen 2500 Liter Wasser fassenden Tank und auch einen Leuchtmast. Lob von allen Seiten gab es gestern erneut für den neuen Anbau des Gerätehauses, den die Löschgruppe bekanntlich in Eigenleistung errichtet hat. (sch)Foto: Scherzer © 2012 Lippische Landes-Zeitung, Samstag 28. Januar 2012
Die neunte Endrunde um den LZ-Cup steht am Sonntag in der Augustdorfer Witex-Halle an. Die Lüdenhauser Christian Arnold und Christian Schmidt siegten bei der Premiere des größten lippischen Turniers. Detmold. Vor der Finalrunde mit erstmals zwölf Mannschaften kamen der ehemalige Kapitän Schmidt (47) und Trainer Arnold (41) ins Medien Centrum Giesdorf. Beide haben ihren Triumph bei den Hallenfußball-Meisterschaften 2003/04 noch vor Augen. Was fällt Ihnen zur Endrunde 2004 als erstes ein? Christian Schmidt: Das Turnier war super organisiert, wir waren hochmotiviert. Von Spiel zu Spiel dachten wir und merkten schnell, dass wir eine große Chance haben, es zu gewinnen. Christian Arnold: Wir hatten eine Mannschaft, die ihresgleichen sucht – heute noch. Mit Alexander Binder stellten wir den besten Spieler, mit Kai Gröchtenmeier den besten Torschützen und mit Esin Kocaaga den besten Torwart. Moment, als stärkster Keeper wurde Frank Hahn, früher Jerxen, ausgezeichnet. Arnold: Der Ausrichter konnte ja nicht nur Lüdenhauser ehren. Aber ich gebe zu: Auch Hahn hat gut gehalten. Was zeichnete das Team aus? Schmidt: Willensstärke – und der Zusammenhalt. Auch die Frauen mit den Kindern haben viel zusammen gemacht, gemeinsam waren wir beispielsweise auf Mallorca. Ein echtes Vorzeigeteam Lippes. Die Zeiten haben sich geändert. Arnold: Früher waren fast alle an die 30 Jahre. Die Jungs heute gehen in die Disco. Können Sie sich noch ans Endspiel erinnern? Arnold: Ja, klar. Wir haben Oerlinghausen geschlagen. 3:0. Arnold: Genau, das Halbfinale gegen SSV Oesterholz war hingegen eine enge Kiste. Schmidt: Immer, wenn Holm Hänsgen (heute Trainer des TuS Horn-Bad Meinberg, die Red.) reinkam, wurde es gefährlich. Aber wir ließen hinten wenig anbrennen. Arnold: Mit Markus Frey, Schmidt und mir sowie Kocaaga im Tor standen wir gut. Und vorne hat Binder die ganze Halle auseinandergeschossen. Was fehlt Binder heute? Arnold: Ein paar Kilo weniger wären nicht schlecht, zudem hat ihm immer schon der letzte Biss gefehlt. Auch draußen erlebte der TuS seine beste Zeit. Die Bezirksliga schloss er 2004 als Zweiter ab. Arnold: Der Erfolgsgarant war die Abwehr, wir bekamen die wenigsten Gegentore. Als Spielertrainer – ich kam aus der Verbandsliga – lief ich zunächst hinter den Spitzen auf. Alle dachten, Christian ist da, jetzt läuft’s. Doch ich war kein Laufwunder. Ich zog mich immer weiter zurück – bis zum Libero. Mit den Manndeckern Holger Stock und Schmidt stand das Bollwerk. Schmidt: und Tore haben wir immer gemacht. Wie verfolgen Sie heute den hiesigen Fußball, Herr Schmidt? Schmidt: Aus der Ferne. Ich habe mich zurückgezogen. Meine Familie mit meiner 17-jährigen Tochter ist mir wichtiger. Als TuS-Trainer sind Sie weiter mittendrin, Herr Arnold. Arnold: Wenn wir in der Vorrunde das letzte Spiel gewinnen, kommen wir weiter. Die Zwischenrunde habe ich mir in Lage angeguckt. Das Niveau ist erheblich gesunken. Inwiefern? Arnold: Es wurde gebolzt und getreten. Früher waren sieben von zehn Spiele spannend, interessant. Heute: drei. Was würden Sie am Turnier ändern? Arnold: Grätschen verbieten, sofort. Schmidt: Ich würde einen Fairnesspokal ins Leben rufen. Arnold: Gut finde ich, dass die Plätze neun bis zwölf ausgeschossen werden. Künftig würde ich über drei Vierer- statt vier Dreiergruppen nachdenken. Der beste Zweite sollte mit ins Halbfinale einziehen. Würde die damalige Lüdenhauser Mannschaft heute noch vorne mitmischen? Arnold: Ja, wenn wir das Alter abziehen (schmunzelt). Schmidt: Davon bin ich 100-prozentig überzeugt. Wer setzt sich die Krone auf? Arnold: Ich erwarte RSV Barntrup, SC Bad Salzuflen, TBV Lemgo und SV Jerxen-Orbke vorne. Auch SuS Pivitsheide hat eine Super-Hallenmannschaft. RSV Hörste und VfL Hiddesen können die Großen ärgern. Das Interview
führte LZ-Redakteu Sebastian Lucas. Persönlich Christian Arnold (41) spielte früher mit Brakel in der dritten Liga (Oberliga). Nach Engagements beim TuS Eichholz-Remmighausen und FSV Pivitsheide kehrte er zum TuS Lüdenhausen zurück, liegt in seinem dritten Jahr mit dem Team auf dem zweiten Rang in der B-Liga. Arnold ist als Versicherungsfachmann tätig. Christian
Schmidt (47) kickte immer für den TuS Lüdenhausen, spielt
heute noch bei den Altherren und arbeitet als Außendienstler.
Erst mit 35 Jahren wurde er Bezirksliga-Kicker, als der TuS 1999 aufstieg.
Mit 42 Jahren hörte Schmidt auf.(slu)
© 2012 Lippische Landes-Zeitung, Mittwoch 18. Januar 2012
Kalletal-Lüdenhausen. Gärtnermeister Wolfgang Buschmeier ist mit der Silbernen Ehrennadel des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm dessen Präsident Helmut Rüskamp vor. Wie einer Pressemitteilung des Verbandes zu entnehmen ist, gab es die Auszeichnung bei der jüngsten Mitgliederversammlung in Münster – der Kalletaler erhielt sie als Anerkennung für seine „erfolgreiche und verdienstvolle Tätigkeit für den westfälisch-lippischen Gartenbau“. Trotz der Arbeit im eigenen Betrieb habe sich Wolfgang Buschmeier die Zeit für ehreamtliche Tätigkeiten genommen hob Präsident Helmut Rüskamp hervor. Der Kalletaler sei unter anderem Schätzer bei der Hagelversicherung und Prüfer im Prüfungsausschuss gewesen und habe sich intensiv in den Ausschuss des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ eingebracht. Vor allen Dingen würde er seit vielen Jahren die Arbeit der Kreisvereinigung Lipe intensiv mitgestalten. „Die Übernahme des Vorsitzes und die Berufung zum Kreisgärtnermeister fügten sich wie selbstverständlich an“, betonte Rüskamp, der Wolfgang Buschmeier für seinen „unermüdlichen Einsatz und das große Interesse am Berufsstand“ dankte. (Bericht aus der Lippischen Landeszeitung vom 28.12.2011)
Kalletal-Lüdenhausen.
Die Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen lädt mit "Magic Events
Veranstaltungs-Service" zusammen zur ersten Silvesterparty ins
Dorfgemeinschaftshaus in Lüdenhausen ein. Die Veranstalter bieten
den Gästen zwei Varianten zum Besuch der Silvesterparty an. (Bericht aus der Lippischen Landeszeitung vom 17.12.2011)
Kalletal-Lüdenhausen
(sch). Ganz ohne finanzielle Unterstützung der Kommune hat die
Löschgruppe Lüdenhausen der Freiwilligen Feuerwehr Kalletal
ein Projekt umgesetzt, das nun in höchsten Tönen gelobt worden
ist. Der innerhalb weniger Monate entstandene Anbau am Feuerwehrgerätehaus
(die LZ berichtete) ist eingeweiht worden.
(Bericht aus der Lippischen Landeszeitung vom 12.12.2011)
Lüdenhausen. Am 19. November 2011, fand der diesjährige Weihnachtsmarkt in Lüdenhausen statt. Beginn war am Nachmittag und ging bis spät in die Nacht. Der Weihnachtsmarkt bestand aus vielen kleinen Büdchen, es war für jeden etwas dabei, ob groß, ob klein, ob Mann, ob Frau, zu kaufen gab es Weihnachtsdekoration, Kekse, Honig aus eigener Imkerei, Waffeln, warme Getränke und vieles mehr. Viele Essbuden waren auch vorhanden, die Jüngeren wurden durch eine kleine „Eisenbahnfahrt“ erfreut und die etwas älteren durch Spielbuden. Damit die Männer nicht zu kurz kamen, war in einer gemütlichen Scheune ein Fernseher aufgebaut, wo man Fußball gucken konnte. Viel Musik gab es von den einzelnen Buden auch zu hören. Eine besonders schöne Gesangseinlage gab es zur Einleitung des Weihnachtsmarktes vom Gemeindekindergarten Lüdenhausen. Auch die Jugendfuerwehr war sehr engagiert. Nach einer Befragung der Lüdenhauser, was das besondere für sie an diesem Weihnachtsmarkt sei, antworteten sie, dass das ganze Dorf zusammen kommt und alle sich wieder sehen. Denn durch das Arbeiten oder Studieren in anderen Städten hat man sich lange nicht mehr gesehen und nun kommt so wieder die geliebte Dorfstimmung auf, da eh jeder jeden kennt (Bericht
auf www.kalletaler-nachrichten.de
vom 21.11.2011)
Kalletal-Lüdenhausen (mm). Was einst mit acht Musikern begonnen hat, ist zu einem großen Projekt mit annähernd 50 Nachwuchsmusikern geworden. Die Big-Band des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums aus Lemgo war in der gut besetzten Lüdenhauser Kirche zu Gast, um ihr internationales Programm zu präsentieren. Die "Senior-Big-Band", die aus den älteren und musikalisch erfahreneren Schülern besteht, eröffnete das Konzert mit einer kleinen Weltreise. Nach einem James-Bond-Medley, unter anderem mit Liebesgrüßen aus Moskau, ging es mit "Wie der Strom" in die japanische Heimat von Big-Band-Leiter Kiyokazu Kumai. Das schottische "Auld Lang Syne" und eine Interpretation von Beethovens "Für Elise" führten die etwa 150 Zuhörer anschließend zurück nach Europa. Den Höhepunkt dieses Konzertteils bildete der vor allem durch Glenn Miller bekannt gewordene Swing-Klassiker "In the Mood". Nach kurzer
Umbaupause startete die nun um die Nachwuchskräfte der "Junior-Band"
ergänzte Truppe mit fast 50 Musikern in den zweiten Konzertteil.
Mit "Yesterday" von den Beatles und den beiden Klassikern
"When the Saints Go Marching in" und "Amazing Grace"
zeigten auch die jüngeren Bandmitglieder, dass sie schon einiges
bieten können. "A Day at Disneyland" führte anschließend musikalisch durch verschiedene Disneyfilme, und geradezu Begeisterungsstürme löste die lautstark verlangte Zugabe im Publikum aus "Rock Around the Clock" mit starkem Schlagzeugsolo, die rockige Elvis-Presley-Variante von "Hound Dog" sorgten für einen tanzbaren Abschluss. (Bericht aus der Lippischen Landeszeitung vom 15.11.2011)
Kalletal-Lüdenhausen. Seit mehr als fünf Jahren stehen die so genannten "Cargo"-Hallen in Lüdenhausen leer. Jetzt hat die Industrieanlage einen neuen Besitzer. Auf Einladung der SPD stellte Franz Josef Schüssler am Donnerstagabend vor rund 100 Bürgern seine Pläne einer Brikett-Produktion vor - und fand sich schnell in einem Kreuzverhör wieder. Die Gerüchteküche
in Lüdenhausen hatte in den vergangenen Tagen und Wochen offenbar
kräftig gebrodelt. Anders war auch das große Interesse an
der Bürgerversammlung im Gasthaus „Krooß“ nicht
zu erklären. Angeheizt wurden die Spekulationen auch durch Nachforschungen
der Dorfbewohner, die aus ihrer Sicht teilweise unerfreuliche Ergebnisse
ergeben hatten. Konkret: Seit drei Jahren ist Schüssler bereits
Besitzer eines ehemaligen Schieder-Werkes in Reelkirchen. Auch dort
soll er damals mit dem Versprechen angetreten sein, Arbeitsplätze
zu schaffen. Stattdessen habe er nun einen Betrieb zur Abfallentsorgung
angemeldet, bei dem nur Arbeiter aus Osteuropa zu sehen seien. (Bericht aus der Lippischen Landeszeitung vom 15.07.2011)
(Bericht aus Lippe aktuell vom 27.07.2011)
Liebe
Lüdenhausen Bürgerinnen und Bürger, wir laden Sie herzlich
ein zu unserem Fest Programm: 11.00 Familiengottesdienst der ev. ref. Kirchengemende 12.30 Mittagessen Für die Kinder gibt es am Nachmittag Vorführungen der Jugendfeuerwehr und ein Fußballturnier für Familien. 14.00 Liedervorträge des Männergesangvereines 14.30 Jazztanz der TuS-Mädchengruppe 15.00 Kaffeetrinken 17.00 Gemütlicher Ausklang Wir freuen uns auf Ihren Besuch !
Kalletal. Was sich bereits vor zwei Wochen angedeutet hat, ist seit gestern Nachmittag Gewissheit: Am 20. März wird es in Kalletal keine Wiederholungswahl geben. Das haben die Richter in Leipzig entschieden. Am Ende folgte das Bundesverwaltungsgericht der Argumentation der Kalletaler Christdemokraten, die sich gegen die Wiederholungswahl während des noch laufenden Gerichtsverfahrens gewehrt hatten. Dies heißt allerdings nicht, dass eine Neuwahl in Kalletal komplett vom Tisch ist. So müssen sich die Leipziger Richter in den kommenden Wochen oder Monaten nun mit der eigentlichen Frage beschäftigen, ob die CDU Kalletal das Recht hatte, gegen die vom Kalletaler Rat beschlossene Neuwahl zu klagen. Entscheiden die Richter auch in dieser Frage für die Christdemokraten, würde das Verfahren noch einmal vor dem Oberverwaltungsgericht Münster aufgerollt. Kassiert die CDU dagegen einen Korb aus Leipzig, wäre eine Wiederholungswahl die Folge. Fakt ist jedoch, dass mit der gestern endgültig festgestellten aufschiebenden Wirkung die Wahlunterlagen für den 20. März vernichtet werden können. Wahlleiter Heino Block hatte den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts zum Zeitpunkt der LZ-Anfrage noch nicht schriftlich vorliegen. "Wenn meine bisherigen Informationen zutreffend sind, werden wir die Wahl am 20. März aber durch öffentliche Bekanntmachungen absagen", erklärte er. In seiner Begründung hatte das Bundesverwaltungsgericht Leipzig ausgeführt, dass bei der nötigen Abwägung die Garantie eines effektiven Rechtsschutzes sowie die aufschiebende Wirkung schwerer wiege als das Interesse des Rates der Gemeinde Kalletal, die Wiederholungswahlen baldmöglichst stattfinden zu lassen. "Dass für die Wiederholungswahl bereits Vorbereitungen getroffen wurden und ein Termin auf den 20. März bestimmt wurde, konnte nicht berücksichtigt werden - denn dies geschah unter Missachtung eines Beschlusses des Verwaltungsgerichts Minden vom 15. März 2010, mit dem die aufschiebende Wirkung der Klage angeordnet worden war", heißt es aus Leipzig. Dirk Tolkemitt, ehemaliger Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Kalletal, sieht auch darin einen spannenden Punkt: "Es steht nun fest, dass die Gemeinde die Wahl für den 20. März nicht hätte vorbereiten dürfen. Die Frage ist auch, wer den Schaden trägt, der dadurch entstanden ist." Einen Beitrag zur Klärung dieses Problems müsste nun das NRW-Innenministerium liefern. War doch im Januar aus Düsseldorf die entscheidende Aufforderung gekommen, die Wiederholungswahl zeitnah anzusetzen, der anschließend der Kreis Lippe gefolgt war. Dokumenten
Information: Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2011
Kalletal.
Die Bürger müssen erneut entscheiden: Am 20. März findet
die Wiederholungswahl in der Gemeinde statt. Das teilt der Kreis Lippe
mit. Im gesamten Kalletal wird die Bürgermeisterwahl wiederholt,
im Wahlbezirk Lüdenhausen wird erneut über das Ratsmandat
entschieden. "Wir haben den frühstmöglichen Termin gewählt,
damit im Kalletal endlich wieder politische Ruhe einkehren kann",
erklärt Landrat Friedel Heuwinkel in der Mitteilung. Der Stichtag für die Teilnahme an der Wahl ist der 13. Februar. Alle wahlberechtigten Kalletaler würden zeitnah informiert, teilt der Kreis Lippe weiter mit. Bei der Kommunalwahl 2009 war das Wahllokal in Lüdenhausen kurzzeitig abgeschlossen worden - ein Verstoß gegen das Wahlgesetz. Aus diesem Grund erklärte das NRW-Innenministerium die Wahl in Lüdenhausen für ungültig. Daher muss über das Ratsmandat in Lüdenhausen und im ganzen Kalletal erneut über den Bürgermeister abgestimmt werden. Dokumenten
Information, Copyright © Lippische
Landes-Zeitung 2011,
Kalletal (sch). Der Neuwahl in Lüdenhausen steht nichts mehr im Weg. Die Kalletaler CDU verzichtet auf weitere rechtliche Schritte, wie sie gestern Abend in einem Pressegespräch wissen ließ. "Wir müssen und werden den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster akzeptieren, auch wenn wir nach wie vor die Wiederholungswahl für sachlich nicht gerechtfertigt halten. Denn wir sind zutiefst davon überzeugt, dass im Lüdenhauser Wahllokal keinerlei Manipulationen erfolgte und der Wahlvorstand alle Ergebnisse korrekt ermittelt hat", erklärte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Kalletal, Dirk Tolkemitt. Als einen entscheidenden Faktor nannte Tolkemitt die Finanzen: "Wir können uns das nicht mehr leisten." Sämtliche Verfahrens- und Nebenkosten habe nach dem Willen des Gerichts die CDU zu tragen, "unsere Reserven sind aufgebraucht.". Dokumenten Information, Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2010, Dokument erstellt am 24.11.2010 um 13:11:32 Uhr, Letzte Änderung am 24.11.2010 um 13:11:55 Uhr Lüdenhausen
hat die Wahl
Wie am Dienstag exklusiv berichtet, akzeptieren die Christdemokraten den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster, wobei Gemeindeverbandsvorsitzender Dirk Tolkemitt betont: "Sachlich halten wir das Urteil für nicht gerechtfertigt." Mit "rein formalen Argumenten" werde begründet: Die CDU, die in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht Minden gegen die Wiederholungswahl geklagt und Recht bekommen hatte, sei zur Klage nicht berechtigt gewesen." Münster sieht die Sachlage jedoch anders als Minden und gibt der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und UKB Recht. Bekanntlich hat die damalige und zwischenzeitlich von der UKB wegen einer Abstimmung um die "Stabsstelle" der Bürgermeisters aufgekündigte Koalition im Rat die Wahl für ungültig erklärt, weil das Wahllokal im Feuerwehrgerätehaus Lüdenhausen für einige Zeit verschlossen und damit der Öffentlichkeit nicht zugänglich war - das durfte laut Gesetz nicht sein. Die Wahl muss jetzt innerhalb von vier Monaten, nachdem das verwaltungsgerichtliche Verfahren rechtskräftig bestätigt ist, stattfinden. Bis dahin werden die gängigen Mechanismen greifen, die offiziell mit der Bildung eines Wahlausschusses beginnen. Klar ist: Die Lüdenhauser können sich auf einen Wahlkampf einstellen, wobei CDU-Chef Tolkemitt im Pressegespräch am Dienstagabend deutlich sagte: "Von uns wir es keine Materialschlacht geben. Ich glaube, jeder Bürger im Ort ist über die Situation informiert, und dann müssen sich die einzelnen Kandidaten entsprechend präsentieren. Wir werden jedoch klar zum Ausdruck bringen, dass die politischen Mitbewerber nur durch eine Finte erreicht haben, die Wahl in Lüdenhausen zu wiederholen." Für Tolkemitt ist die Entwicklung "unbefriedigend, aber wir müssen damit leben". Leben muss der CDU-Gemeindeverband Kalletal aber auch mit den zu zahlenden Verfahrens- und Nebenkosten, die ihn nach dem Urteil des Gerichtes belasten, nach Auskunft von Tolkemitt sind es zwischen 5.000 und 8.000 Euro. Dazu wird in einer Mitteilung der CDU ihr Schatzmeister Klaus Hoffmann zitiert: "Nach vier Wahlkämpfen in den vergangenen Monaten ist das für uns nicht so einfach zu schultern." Dokumenten Information, Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2010, Dokument erstellt am 24.11.2010 um 20:18:34 Uhr, Letzte Änderung am 24.11.2010 um 20:21:08 Uhr
Kalletal-Lüdenhausen. Den 11. Lüdenhauser Weihnachtsmarkt richtet die Vereinsgemeinschaft Lüdenhausen am Samstag, 20. November, in der Dorfmitte aus. Angeboten werden kulinarische Köstlichkeiten, von selbst gebackenen Plätzchen bis hin zum Lippischen Pickert in der "Groten Scheune", die auch am Sonntag, 21. November, geöffnet ist. Der Markt beginnt um 14 Uhr. Ab 16 Uhr schmückt der Kindergarten "Pusteblume" den Tannenbaum und der Weihnachtsmann wird gegen 17 Uhr im Feuerwehrhaus erwartet. Im Gepäck hat er Leckereien für die kleinen Besucher. Für die Kinder steht außerdem ein Kinderkarussell zur Verfügung. Die Vereinsgemeinschaft und die Marktbetreiber freuen sich auf viele Besucher.
Eine Neuwahl in Lüdenhausen wird immer wahrscheinlicher. Das Oberverwaltungsgericht hat das Urteil des Verwaltungsgerichtes geändert und damit die Klage des CDU-Gemeindeverbandes abgewiesen. Kalletal.
Weil bei der Kommunalwahl das Feuerwehrgerätehaus in Lüdenhausen
als Wahllokal zur Zeit der Auszählung der Stimmen für die
Öffentlichkeit nicht zugänglich war, hat sich bekanntlich
die Koalitionsmehrheit aus SPD, Grünen und UKB im Rat der Gemeinde
Kalletal für eine Neuwahl ausgesprochen. Das wiederum wollte die
CDU nicht, der Gemeindeverband klagte und schaltete damit das Verwaltungsgericht
ein - mit Erfolg. Gegen das Ergebnis der Februar-Verhandlung in Minden
legte die Koalition wiederum Berufung ein, und somit war das Oberverwaltungsgericht
(OVG) Münster gefragt. "Das OVG hat einstimmig entschieden und mehrfach in seiner Begründung dargelegt, dass die Überlegungen des Klägers nicht überzeugen können", schreibt der Lemgoer Rechtsanwalt Wolfgang Stückemann in einer gestern Nachmittag vorgelegten Pressenotiz. Die Richter hätten eine Revision gegen ihre Entscheidung nicht zugelassen. Die Kosten des Verfahrens habe der CDU-Gemeindeverband ebenso zu tragen wie die Auslagen des von der Stückemann-Kanzlei vertretenen SPD-Ratsherrn Heinz-Werner Hellweg aus Lüdenhausen, der in den Verfahren als "Beigeladener" auftritt. Zufrieden äußerte sich gestern Nachmittag auch Kalletals SPD-Fraktionschef Uwe Busch, der das Urteil eigenen Angaben nach erst wenige Stunden kannte: "Es wird eine Neuwahl geben. Wie der Zeitplan aussieht, wird sich zeigen." Dirk Tolkemitt, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, meinte auf Nachfrage: "Wir können nach wie vor die Rechtsauffassung des OVG nicht nachvollziehen. Da wir jedoch in einem Rechtsstaat leben, sind Urteile auch dann hinzunehmen, wenn sie der eigenen Auffassung nicht entsprechen. Nach intensiver Prüfung des Urteils wird die CDU prüfen, ob sie weitere rechtliche Schritte unternimmt." Copyright
© Lippischen Landes-Zeitung
09.11.2010
Kalletal-Lüdenhausen (uta). In seiner 100-jährigen Geschichte hat der Posaunenchor Lüdenhausen viele Gottesdienste musikalisch begleitet. Zu seinem Jubiläum wurde ihm im Festgottesdienst von der Gemeinde ein Ständchen gebracht: "Ein feste Burg ist unser Gott" bestimmte am Reformationstag die Predigt und die Feier. Doch auch die Musiker selber gestalteten ihren eigenen Festgottesdienst musikalisch mit. Dem besonderen Anlass entsprechend gab es einige personelle Veränderungen: Die immer noch vakante Pastorenstelle übernahm für eine Gottesdienstlänge Pastor Andreas Mattke von der Landeskirche und Christian Kornmaul als Posaunenwart von Sonja Will die Leitung der Musiker. Kornmaul überreichte auch den langjährigen Mitgliedern des Posaunenchores Urkunden und Ehrennadeln. Für 60 Jahre Zugehörigkeit erhielten der ehemalige Leiter des Chores, Kurt Hering, sowie Hermann Strate, Heinz Grenner und Wilfried Fasse die Ehrennadel in Gold. Für 25-jährige Zugehörigkeit wurde Silvia Wittland-Obenhaus ausgezeichnet, für 20 Jahre Stefanie Kölling. Die Chorleiterin Sonja Will ist seit zehn Jahren im Verein aktiv, und die bronzene Nadel erhielten René Keiser und Lars Brakhage, die seit acht Jahren in Lüdenhausen Musik machen. Der Vorsitzende Heinz Grenner erinnerte in seiner Ansprache an vergangene Tage: Die Übungsabende fanden in einem alten Backhaus, dem sogenannten "Backs", statt. "Und wir mussten das Holz zum Heizen selber mitbringen, und wenn die Probe vorüber war, war die Hütte warm." Es sei
nicht so komfortabel wie heute, aber dafür seien Nachwuchssorgen
unbekannt gewesen. "Hier hast du ein Horn, du lernst jetzt blasen",
hörte Grenner eigenen Worten nach von seinem Onkel. Heute ist der
Beitritt freiwillig. Und dass ein Posaunenchor nichts Altbackenes haben
muss, beweisen die jungen Mitglieder. Trotzdem sind neue Musiker stets
willkommen, damit die lange Geschichte des Posaunenchores Lüdenhausen
eine Zukunft hat.
Neuwahl
in Lüdenhausen rückt wieder näher Kehrtwende im Fall "Neuwahl in Lüdenhausen": Nach einer ersten Einschätzung des Oberverwaltungsgerichts deutet vieles darauf hin, dass die Rats- und Bürgermeisterwahl doch wiederholt werden muss. Kalletal-Lüdenhausen. Das juristische Ringen zwischen der CDU sowie der Koalition aus SPD, Grüne und UKB geht damit in die nächste Runde – und wird immer spitzfindiger und verworrener. Denn inhaltlich haben sich die Richter in Münster nun zunächst gar nicht mit dem ursprünglichen Formfehler während der Kommunalwahl im August 2009 beschäftigt. Vielmehr bemängeln sie, dass die CDU Kalletal überhaupt nicht klageberechtigt gewesen sei. Ergo: Ohne Klageberechtigung keine Klage. Ohne Klage keine Änderung des ursprünglichen Ratsbeschlusses, die Wahl in Lüdenhausen wiederholen zu lassen (siehe Infokasten). Wenngleich das Oberverwaltungsgericht Münster jetzt zunächst nur über die Zulassung einer Berufungsverhandlung entschieden hat – die Argumentation der drei Berufsrichter gilt laut Pressesprecher Dr. Ulrich Lau als klarer Fingerzeig: "Man kann daraus entnehmen, wie ein etwaiges Berufungsverfahren ausgehen würde. Aus unserer Sicht hätte das Verwaltungsgericht Minden die Klage abweisen müssen." Demnach wären nach dem Ratsbeschluss innerhalb der Einspruchsfrist neben der Kommunalaufsicht lediglich direkt betroffene Personen klagebefugt gewesen – beispielsweise Bürgermeister Andreas Karger oder benachteiligte Ratsmitglieder. Dirk Tolkemitt, Vorsitzender der Kalletaler CDU, zeigte sich auf Anfrage der LZ enttäuscht von der Entwicklung: "Es geht nun nicht mehr um die Sache an sich, sondern nur noch um die Klagebefugnis. Man muss realistisch anerkennen, dass unsere Chancen jetzt bei 50:50 liegen – vielleicht auch weniger." Der schriftlichen Aufforderung der Kalletaler Koalition, die CDU möge ihre Klage nun zurückziehen, erteilte er aber eine Absage. "Wir warten nun erst einmal die schriftliche Stellungnahme der Gemeinde ab. Dann sehen wir weiter." Die Frage,
ob und wann es tatsächlich zu Neuwahlen kommen kann, steht damit
weiter in den Sternen. Prof. Dr. Bernhard Stüer, der die Gemeinde
vertritt, schätzt, dass das Oberverwaltungsgericht in zwei bis
drei Monaten ein Urteil sprechen könnte – auch ohne mündliche
Verhandlung. Eine mögliche Berufung der CDU vor dem Bundesverwaltungsgericht
hätte aus seiner Sicht zwar kaum Chancen, würde aber wieder
viel Zeit kosten. Info - Chronologie der Ereignisse 34 Stimmen Vorsprung in ganz Kalletal hatte der neue Bürgermeister Andreas Karger (CDU) nach der Wahl am 30. August 2009 vor Uwe Busch (SPD). Daher ist es gut möglich, dass eine Neuwahl im Stimmbezirk Lüdenhausen (778 Wahlberechtigte) den gesamten Wahlausgang verändern könnte. Aufgrund eines Formfehlers (teilweiser Ausschluss der Öffentlichkeit bei der Stimmauszählung) hatte die Mehrheit des neuen Kalletaler Rates aus SPD, Grüne und UKB im November 2009 eine Neuwahl in Lüdenhausen beschlossen. Dagegen hatte der CDU-Gemeindeverband Kalletal vor dem Verwaltungsgericht Minden geklagt. Die Richter gaben der CDU im Februar recht: Der Formfehler sei nicht schwerwiegend genug; das Wahlergebnis müsse für gültig erklärt werden. Gegen dieses Urteil hat nun der Rat über die Gemeinde Kalletal Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt.(bas) Copyright © Lippischen Landes-Zeitung 17.06.2010 Einen weiteren Bericht in der LZ vom 24.06.2010 können Sie hier lesen.
Am 09.05.2010 wurde auch in Lüdenhausen über den Landtag NRW abgestimmt. Die Ergebnisse von Lüdenhausen finden Sie hier.
Am 24.02.2010 hat die LZ eine Umfrage gestartet, hier das Ergebnis :
Für Verwaltungsgericht spielt Ausschluss der Öffentlichkeit eine untergeordnete Rolle VON WOLF SCHERZER
Auszählung im Gerichtssaal: Lore Heidrich, Gisela Stolle, Frank Brand, Gudrun Würfel und Ulrich Blattgerste (von links), Mitglieder des Lüdenhauser Wahlvorstandes, haben die Stimmzettel erneut in Händen. Foto: Scherzer Die CDU Kalletal hat erfolgreich gegen die Gemeinde Erfolg geklagt. Gestern entschied das Verwaltungsgericht Minden: Das Ergebnis der Kommunalwahl in Lüdenhausen ist rechtens.
Vorausgegangen war eine mit mehreren Unterbrechungen verbundene Sitzung, in der zwölf Zeugen befragt werden mussten und in der auch das geschah, womit nur wenige gerechnet hatten – die Lüdenhauser Stimmen wurden erneut ausgezählt. Das Ergebnis: Keine Veränderung bei der Bürgermeisterwahl, aber drei bei der Wahl zum Rat. Im Umschlag der Stimmzettel von Heinz-Werner Hellweg (SPD) fand sich eine ungültige Stimme, in den vom Wahlvorstand für ungültig erklärten Unterlagen sind zwei der zehn Stimmen nach Meinung des Gerichts doch in Ordnung; damit verbucht Frank Puls (UKB) jetzt 161 statt 159 Stimmen auf sich. Für Richter Alberts habe dies keinen Einfluss auf den Wahlausgang gehabt, sei aber wichtig für das Urteil gewesen: "Voraussetzung für die Anfechtung ist es nach Auffassung des Gerichts, dass Unregelmäßigkeiten Einfluss auf das Wahlergebnis gehabt hätten." Dies sei aber nicht der Fall. Auch betonte er: Es habe sich bestätigt, dass die Öffentlichkeit "über wesentliche Zeiten" ausgeschlossen gewesen sei, was gegen die Wahlordnung verstoße. Das aber sei für das Gericht ebensowenig relevant wie die Tatsache, dass die Siegel auf den Umschlägen vom Wahlvorstand nicht unterzeichnet worden sind. Für eine Manipulation gebe es "überhaupt keinen" Anhaltspunkt: "Das setzt eine starke kriminelle Energie voraus, und das traue ich niemandem zu." Copyright
© Lippischen Landes-Zeitung
2010, Dokument
erstellt am 24.02.2010 um 22:12:47 Uhr, Letzte Änderung am 24.02.2010
um 22:15:47 Uhr
„Als stellvertretende Vorsitzende wurde Roswitha Hellweg ebenso einstimmig wiedergewählt wie die übrigen Vorstandsmitglieder“, heißt es in einer Pressenotiz des Ortsvereins. Mit Günter Fischer, der auf die Erfahrung einer mehr als 40-jährigen Parteizugehörigkeit verweisen könne, gehe der Ortsverein „nun in ein Wahljahr, das bekanntlich besonders in Lüdenhausen besondere Spannung verspricht“. Copyright © Lippischen Landes-Zeitung 2010, erstellt am 20.02.2010
Kalletal-Lüdenhausen. Strahlender Sonnenschein und Frühlingstemperaturen - die äußeren Bedingungen für den Lüdenhauser Weihnachtsmarkt waren am Samstag alles andere als winterlich. Dafür war die Atmosphäre auf dem Dorfplatz um so festlicher: Dort standen bunt geschmückte Tannenbäumchen, Lichterketten leuchteten, aus den Lautsprechern erklangen Weihnachtslieder und ein Nikolaus verteilte Walnüsse an die zahlreichen Besucher. Diese ließen sich aber nicht nur beschenken, sondern schlenderten gemütlich über den Markt und schauten sich interessiert um. Denn an den insgesamt 28 Ständen gab es viele schöne Dinge zu sehen: Adventsgestecke und -deko, Bastelarbeiten, selbst gebaute Vogelhäuser von der örtlichen Jugendfeuerwehr, Körnerkissen, Handarbeiten und vieles mehr. Die Aussteller kamen aus dem Ort oder der näheren Umgebung. Über diese Tatsache ist Karl Seidens, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, besonders stolz. "Sie sagen immer, dass es für sie eine Selbstverständlichkeit sei, wieder nach Lüdenhausen zu kommen." Auch die Kleinen kamen nicht zu kurz: Sie konnten mit einer Kindereisenbahn fahren.(kte) Copyright
© Lippischen Landes-Zeitung
2009, erstellt am 24.11.2009 um 00:18:02 Uhr
Copyright © Lippischen Landes-Zeitung 2009, Samstag 24. Oktober 2009
Von Wolf Scherzer Dass gemeinschaftlich Großes auf die Beine gestellt werden kann, ist jetzt in Lüdenhausen deutlich sichtbar. Der hölzerne Neubau der Vereinsgemeinschaft auf dem Sportplatzgelände ist so gut wie fertig. Kalletal-Lüdenhausen. Wenn am Freitag nächster Woche ab 17 Uhr die Einweihung der etwa 5 mal 20 Meter großen Hütte gefeiert wird, zu der neben der gesamten Bevölkerung vor allem die Helfer und Sponsoren eingeladen sind, dann liegt ein gut zweijähriger, teilweise beschwerlicher Weg hinter der Vereinsgemeinschaft um ihren Vorsitzenden Karl Seidens. Ungezählte Arbeitsstunden haben die Mitglieder der acht Vereine, die der Gemeinschaft angeschlossen sind, ehrenamtlich geleistet, nachdem der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen der Gemeinde Kalletal Anfang Dezember 2007 sein Okay gegeben hatte. Das aber auch nur unter der Bedingung: Der Gemeinde dürfen keine Kosten entstehen, was ebenfalls für die spätere Pflege und Nutzung gilt. Seidens hatte, wie die LZ berichtete, in diesem Ausschuss etliche kritische Stimmen überzeugen müssen - und er hat Wort gehalten. Denn auch die Kritiker können sich jetzt ein Bild davon machen, dass es möglich ist, ein solches ehrgeiziges Projekt ohne Hilfe der öffentlichen Hand zu realisieren. Ein Beispiel: Das Dach der Hütte ist mit knapp 3000 im Jahr 1920 gebrannten Pfannen gedeckt. Die haben die Lüdenhauser vom "Dörenhof", der vor einiger Zeit neu eingedeckt worden ist. Statt auf den Müll zu kommen, haben sie die Lüdenhauser - im wahrsten Sinne des Wortes - dankend entgegengenommen, zum Sportplatz transportiert und gesäubert. Wobei Seidens im LZ-Gespräch sagte: "Wir hatten sogar etwa 4000 Pfannen, aber ein Viertel war nicht mehr zu gebrauchen." Sehr gebrauchen konnten die Baumeister hingegen auch das aus der Sparkasse in Langenholzhausen stammende alte Panzerglas und das Holz der vor zwei Jahren im so genannten "Gemeinschaftswald Lüdenhausen" geschlagenen Fichten (die LZ berichtete ausführlich). Sägewerksmeister Siegfried Stock: Das waren bestimmt mehr als 40 Festmeter, die wir eingeschnitten haben." Daraus wurden, wie Werner Meier ergänzte, "430 Bretter, die mit knapp 3000 Schrauben befestigt wurden". Und, so ließ er wissen: "Zum Schutz des Holzes sind 215 Liter Farbe verpinselt worden."
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Programm: 10.30 Uhr : Eintreffen des Festteilnehmer an der Info-Tafel beim Lindenkrug, anschließend Fußwanderung auf dem Rosenweg zum Waldlehrügaf, für Gehbeninderte gibt es einen Fahrdienst. 11.00 Uhr : Familiengottestdienst der ev. Ref. Kirchengemeinde unter itwirkung des Männergesangvereines und des Posauenchores. 12.30 Uhr : Mittagessen Für den Nachmittag wird ein buntes Kinderprogramm angebotet. 14.00 Uhr : Liedervorträge des Männdergesangvereins 14.30 Uhr : Jazztanz der TuS-Mädchengruppe 15.00 Uhr : Kaffeetrinken 16.00 Uhr : Konzert des Posaunenchores mit Volksliedern zum Mitsingen 17.00 Uhr : Gemütlicher Ausklang mit Musik Wir freuen uns auf Ihren Besuch Am 02.06.09 schreib die Landeszeitung folgenden Bericht:
(Bericht aus der Lippischen Landeszeitung vom 02.06.2009) Im Nordlippischen Anzeiger stand am 10.06.09 folgender Bericht :
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Aktualisierung am 29 Januar, 2012 . (c) by Ulrich Becker
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